Beschaffenheit und Funktion von Wegeventilen

Das Wegeventil wird in der Fluidtechnik, also in der Hydraulik und Pneumatik verwendet. Es gibt den Weg für das jeweilige Arbeitsmedium frei, bei dem es sich um Hydraulikflüssigkeit oder Druckluft handeln kann. Auf der anderen Seite kann das Ventil den Weg versperren sowie die Durchflussrichtung ändern. Unterscheiden können sich Wegeventile anhand verschiedener Merkmale:

  • Menge der Schaltstellungen
  • Art der Steuerelemente, beispielsweise Ventilkegel oder Schieber
  • Betätigungsart, beispielsweise elektrisch, manuell, mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch
  • Art, Größe und Anzahl der Anschlüsse, beispielsweise Gewinde und Nennweite
  • Anzahl der Durchflusswege kann variieren

Zusätzliche Details über das Wegeventil

Wegeventile werden abhängig von der Anzahl der Schaltstellung und der Anschlüsse je Schaltstellung beschrieben. Angegeben wird die Schaltstellung von links nach rechts mit kleinen Buchstaben, die alphabetisch geordnet sind. Als Beispiel sei hier das 3/2-Ventil genannt. Es ist mit drei Anschlüssen sowie zwei Schaltstellungen ausgestattet. Ein Ventil steuert die Richtung des Volumenstroms, also die Richtung, in der ein Zylinder ausgefahren wird, und mit Start-Stopp-Anweisungen die Weglänge von Hüben gesteuert werden. Bei einem direkt gesteuerten magnetischen Wegeventil handelt es sich um Sitzventile. Durch die Bewegung des Ventilteilers wird der Weg des jeweiligen Mediums versperrt oder geöffnet.

5/2 – Wegeventil

Typ 8 x 1 24V DC
Best-Nr.: 572 740 022 0

Wegeventil

3/2 – Wegeventil

Druckknopf
Best-Nr.: 463 013 116 0
Vergleichs-Nr.: 81.52185-6041, 463 013 116 0
Wegeventil

3/2 – Wege – Magnetventil

belüftend, M12 x 1,5, 24 Volt, Bajo DIN 72585 3.2 Sn/ K1
p.f. MAN 81521606116
Best-Nr.: 472 072 628 0

3/2 – Wegeventil

mit Knopf schwarz, ohne Befestigungsmutter, NW4, M10 x 1, 0
p.f. DAF 1505080
Best-Nr.: 463 036 000 0

3/2 – Löseventil

manuelle Betätigung, Knopf blau, mit Schild und Balg
Betätigung manuell, Knopf blau
Best-Nr.: 352018011
Wegeventil

3/2 – Wegeventil

V571 004 010 0
Best-Nr.: 571 040 010 0

Die verschiedenen Steuerungsarten von Wegeventilen

Wird das Wegeventil elektrisch gesteuert, erzeugt elektrischer Strom ein magnetisches Feld, mit dem der Anker im Ankerrohr emporgehoben wird. Nachdem er wieder gesenkt ist, wird er durch eine Feder gelenkt. Im Hubanker von einem 3-Wegeventil befinden sich zwei Dichtungen, dem Ventilteller. Sie werden grün markiert. Wird das Wegeventil direkt gesteuert, verwendet man nur die Kraft des Magnetfeldes, damit es geöffnet werden kann. Eine weitere Energiequelle oder Hilfsenergie durch Medien sind nicht vorhanden. Monostabil bedeutet, dass das Ventil in einer stabilen Stellung verharrt, der Grundstellung. Das Betätigungselement wird durch die mechanische Feder in dieser Position gehalten. Das Steuersignal bewirkt, dass das Wegeventil umgeschaltet wird. Ist das Signal nicht vorhanden, wird das Wegeventil durch die mechanische Feder in die Grundstellung befördert. Wenn sich das Wegeventil in der Grundstellung befindet, ist es geschlossen, bei fehlender Spannung ebenfalls.

Wie wirkt das Wegeventil?

Das Wegeventil wird durch den ersten Anschluss mit Druckluft befüllt. Die Federkraft sorgt dafür, dass der Ventilteller auf dem Ventilsitz verbleibt. Fließt elektrischer Strom durch die Spule, wird der Ventilteller zwischen dem ersten und zweiten Anschluss angehoben. Parallel dazu wird der obere Ventilteller zwischen dem zweiten und dritten Anschluss auf dessen Sitz gedrückt. Die Druckluft entweicht vom ersten in den zweiten Anschluss, während der dritte geschlossen ist. Fällt die Steuerspannung ab, geht das Ventil in die Grundstellung zurück. Werden Magnetventile direkt gesteuert, kann das Ventil ausschließlich durch das entstandene magnetische Feld betätigt werden. Deshalb wird diese Art der Steuerung in der Regel bei Ventilen mit kleinem Durchmesser durchgeführt. Die magnetische Kraft muss die Federkraft überwinden, die den Ventilteller in der Grundstellung verharren lässt. Wichtig ist, dass die Kraft der mechanischen Feder größer sein muss als die Kraft des jeweiligen Mediums. Die magnetische Kraft ihrerseits muss größer sein als die Kraft dieser mechanischen Feder.


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